Freistellung von Beamten bei Krankheit der Kinder – Abhängigkeit von der Krankenversicherung?

Bei Erstverbeamtung steht oft die Frage, bei welchem Partner denn das gemeinsame Kind krankenversichert werden soll bzw. muss. Desweiteren wird oft die Frage gestellt, wie sich diese Entscheidung auf die Freistellung im Krankheitsfall des Kindes auswirkt.

Antwort:

Verdient der Partner unter der Beitragsbemessungsgrenze  (48.600 € p.a. in 2014), kann das Kind beitragsfrei in der Gesetzlichen Familienkasse bleiben. Diese Entscheidung, also wo das Kind versichert ist, hat keine Auswirkung auf die Freistellungstage. bei Krankheit des Kindes. Die Freistellung eines Beamten bei Erkrankung des Kindes folgt dem Ansprung nach § 12 der Sonderurlaubsverordnung des Besoldungsgesetzes. Demnach hat ein verheirateter Beamter Anspruch auf 8 Tage „Sonderurlaub“  bei Erkrankung des Kindes, ansonsten 4 Tage, ohne finanzielle Verluste.

Dieser Freistellungsanspruch gilt für Kinder bis 12 Jahre und obliegt dem Länderrecht. Ist das Kind beim Vater in der Gesetzlichen Familienkasse, würde sich hieraus ebenfalls ein Anspruch auf Lohnfortzahlung für den Vater ergeben.

Weitere Informationen  und wertvolle Hinweise zu beiden Teilen der Krankenversicherung:

1. Besonderheiten des Besoldungsrechte des Landes – Auswirkung auf meine Krankenversicherung

2. die richtige Suche, Auswahl und Angebotsvergleiche zur Privaten Krankenversicherung

Dies und andere individuelle Fragen erkläre ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. Rufen Sie uns dazu gerne an!

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